Aktuelles

Aktuelle Verzugszinssätze seit 1.Januar 2007

Mit Datum vom 1. Janaur 2007 beträgt der Basiszinssatz gemäß § 247 BGB 2,70 % (zuvor 1,95 %).

Der Verzugszins nach BGB § 288 Abs.1 * beträgt mithin 7,70 % **;
nach BGB § 288 Abs.2 *
10,70 % ***

Verzugszinssatz nach § 16 Nr.5 Abs. 3 VOB/B
( in Anlehnung an § 288 BGB )
bei Privatkunden: 7,70 % ***
bei gewerblichen Kunden: 10,70 % ***


Neue Lohnnebenkosten zum Jahreswechsel

Das Gezerre um die Gesundheitsreform erreicht jetzt auch Ihr Unternehmen. Entgegen den Beschwichtigungen aus Berlin, werden die Krankenkassen mit zusätzlichen Kosten belastet, die sich auf den Beitragssatz auswirken.


Nochmals: Rundfunkgebührenpflicht für internetfähige PC ab 01.01.2007

Nach der endgültigen Festlegung der Ministerpräsidenten auf die Umsetzung der Rundfunkgebührenpflicht für internetfähige Geräte wird nunmehr zum 1. Januar 2007 insbesondere für PCs und UMTS-Mobiltelefone die Zahlung der Grundgebühr von 5,52 Euro pro Monat erforderlich.
Diese Gebühr entsteht maximal einmal pro Betriebsstandort. Sie entfällt ganz, wenn bereits herkömmliche Rundfunkgeräte am Betriebsstandort angemeldet sind.
Wir haben Sie bereits über diesen Sachverhalt informiert. Der ZDH hat für die Zukunft weitere Aktivitäten zur grundsätzlichen Reform der Rundfunkfinanzierung angekündigt.

Auf unserer Homepage finden Sie nunmehr umfassende Informationen hierzu:
Rundfunkgebuehrenpflicht_im_Handwerk.pdf


Änderung der Verzugszinsen

Die Europäische Zentralbank hat den Zinssatz für die Spitzenrefinanzierungsfazilität mit Wirkung vom 5. Oktober 2006 auf 4,25 % erhöht.

Für Verträge auf der Basis der VOB/B, Fassung 2000, können Verzugszinsen von 9,25 % ohne Nachweis geltend gemacht werden.


Rundfunkgebührenpflicht für internetfähige PCs ab 01.01.2007

Bekanntlich wird es nun doch dazu kommen, dass internetfähige Geräte mit einer Rund-funkgebühr belegt werden. Die Ministerpräsidenten der Länder haben am 19. Oktober 2006 ei-nen Vorschlag der Rundfunkanstalten abgesegnet, der insbesondere folgende Auswirkungen für unsere Betriebe haben wird:

Wer und wie viel? Alle Betriebe, die bislang noch keine Rundfunkgeräte angemeldet haben, müssen ab 01.01.2007 monatlich eine Gebühr (als Radiogebühr) von 5,52 € für ihre internetfä-higen Geräte wie PCs oder UMTS-Handys oder UMTS-fähige PDAs (Personal Digital Assistent ) entrichten. Ursprünglich war eine Gebühr in Höhe von 17.02 € geplant.

Wichtig ist, dass die Gebühr nur dann fällig wird, wenn der jeweilige Betrieb bisher noch kein (herkömmliches) Radio oder keinen Fernseher angemeldet hatte. Im Gegensatz zur ursprüng-lich geplanten Auslegung des Staatsvertrages werden nunmehr auch betriebliche Autoradios als Befreiungsgrund angerechnet.


"Auftragsvergaben der öffentlichen Hand - Chancen und Risiken für den Mittelstand"

Im Namen der Wirtschafts- und Innovationsförderung Salzgitter GmbH laden wir Sie ganz herzlich zu einer Vortragsveranstaltung mit dem Thema "Auftragsvergaben der öffentlichen Hand - Chancen und Risiken für den Mittelstand" ein.
Die Veranstaltung findet am
Dienstag, 14. November 2006, um 18.00 Uhr,
im Konferenzraum des Technologie- und Gründerzentrums in Salzgitter-Bad,
Windmühlenbergstraße 20,
statt.
Dr. Peter Krug, Rechtsanwalt und Lehrbeauftragter für Baurecht, referiert über rechtliche Vorgaben und das Verfahren bei der Verabe von öffentlichen Aufträgen. Besondere Schwerpunkte hierbei sind Einzelheiten des öffentlichen Vergabeverfahrens und Angebotsoptimierung zur Chancenverbesserung auf den Zuschlag.
Für Fragen, die sich auf die kommunale Praxis beziehen, stehen Vertreter der Stadt Salzgitter zur Verfügung.

Die Wirtschafts- und Innovationsförderung würde sich über Ihre Anmeldung bis Freitag, 10.11.2006 freuen.
Bitte nehmen Sie Ihre Anmeldung unter Rufnummer 05341/90099 15; per Telefax: 05341/90099 11 oder per E-Mail: info@wis-salzgitter.de vor.


Förderung zusätzlicher betrieblicher Ausbildungsplätze

Ab sofort können kleine und mittlere niedersächsische Unternehmen, die zusätzliche betriebliche Ausbildungsplätze für Altbewerber und benachteiligte Bewerber schaffen, einen Zuschuss zu ihren Kosten des ersten Ausbildungsjahres beantragen.
Die Förderung soll möglichst vielen am Ausbildungsmarkt benachteiligten Bewerbern und Bewerberinnen einen Ausbildungsplatz vermitteln. Sie soll außerdem zur Deckung des künftigen Fachkräftebedarfs der Unternehmen beitragen.


Reißender Absatz für „Winterspinat“

GOSLAR. Die Grünkohlsaison ist eröffnet: Weit mehr als 1.500 Portionen gingen am Sonntag beim Grünkohlfest der Goslarer Fleischer-Innung auf dem Marktplatz über den Ladentisch. Bereits vor 15 Uhr meldete Obermeister Friedrich Eckert: „Wir sind ausverkauft.“


Online-Umfrage: Steuerbonus auf Handwerkerleistungen

Zum 1. Januar 2006 hat die Bundesregierung die steuerliche Begünstigung von Handwerksleistungen erweitert. Seitdem werden Aufwendungen von Mietern oder selbst nutzenden Eigentümern bis zu 3.000 Euro pro Jahr für Erhaltungs-, Modernisierungs- oder Renovierungsmaßnahmen an Gebäuden mit einem Zuschuss in Höhe von 20 Prozent begünstigt („Steuerbonus“). Mit Ihrer Hilfe möchte der ZDH die ersten Wirkungen dieses Steuerbonus ermitteln und bittet um Teilnahme an einer Umfrage.

Zur Online-Umfrage


Vereinfachte Beitragsschätzung für Sozialversicherungsbeiträge jetzt durchführbar

Nachdem uns der Gesetzgeber mit der Schätzung der Sozialversicherungsbeiträge für den laufenden Monat erheblichen bürokratischen Mehraufwand beschert hat, wurde am 25. August das "erste Gesetz zum Abbau bürokratischer Hemmnisse insbesondere in der mittelständischen Wirtschaft" verabschiedet.

Bisher war die Höhe der voraussichtlichen Sozialversicherungsbeiträge exakt zu ermitteln. Ab 26. August 2006 kann der Arbeitgeber "den Betrag in Höhe der Beiträge des Vormonats zahlen, wenn Änderungen der Beitragsberechnung regelmäßig durch Mitarbeiterwechsel
oder variable Entgeltbestandteile dies erfordern; für einen verbleibenden Restbetrag bleibt es bei der Fälligkeit zum drittletzten Bankarbeitstag des Folgemonats".

Leider hat der Gesetzgeber nur eine erleichterte Beitragsschätzung eingeführt, die der Arbeitgeber nur dann anwenden kann, wenn die Voraussetzungen (Mitarbeiterwechsel oder variable Entgeltbestandteile) vorliegen. Ansonsten bleibt es bei der bisherigen Regelung, wonach die voraussichtliche Höhe der Beitragsschuld so zu bemessen ist, dass der Restbetrag, der im Folgemonat fällig wird, so gering wie möglich ausfällt.