Aktuelles

Vizepräsidenten der Handwerkskammer Braunschweig zum Amtsverzicht aufgefordert!

Die Kreishandwerkerschaft Süd- Ost- Niedersachsen fordert die Vizepräsidenten der Handwerkskammer Braunschweig, Eberhard Funke sowie Roman Hannover, zum sofortigen Amtsverzicht auf. Beide Vizepräsidenten haben nach Auffassung des Vorstandes der Kreishandwerkerschaft durch ihre öffentlichen Erklärungen gegenüber der Braunschweiger Zeitung ihre Amtspflichten massiv verletzt. Geschäftsführer Uwe Zinkler von der Kreishandwerkerschaft Süd-Ost-Niedersachsen kündigte an, der Vorstand der Kreishandwerkerschaft werde sich deswegen beschwerdeführend an das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr wenden, das die Rechtsaufsicht über die Handwerkskammer ausübt. Es sei nicht hinnehmbar, so Zinkler weiter, dass Funke und Hannover Internas aus nichtöffentlichen Sitzungen des Handwerkskammervorstandes via Interviews bekannt machten. Durch ihr Fehlverhalten hätten beide Vizepräsidenten die Basis für eine weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit restlos zerstört.


Kandidaten für die Vollversammlung der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade benannt

Die Kreishandwerkerschaft Süd-Ost-Niedersachsen war aufgefordert, Personalvorschläge für die fusionierte Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade vorzunehmen. Vorgaben bestandenen bezüglich der Gewerbegruppen und der Aufteilung zwischen Vollhandwerken und zulassungsfreien Handwerken.


Betriebsberatung in Niedersachsen neu geordnet

Unternehmer im Land Niedersachsen können aufgrund einer neuen Beratungsrichtlinie eine Förderung für begleitende Betriebsberatung beantragen. Einzelbetriebliche Beratungen in den Bereichen Außenwirtschaft, Marketing, Design, Unternehmensnachfolge und Beteiligung sind jetzt förderfähig; die Bereiche Finanzierungs- und Strategiecoaching werden nicht mehr gefördert. Das Land beabsichtigt mit der Umstellung der Förderung die Bestandssicherung und das Wachstum von Unternehmen zu fördern. Anträge müssen grundsätzlich vor Abschluss eines Beratungsvertrages bei der Investitions- und Förderbank Niedersachsen GmbH (NBank) gestellt werden. Der Berater muss im Coach-Pool der NBank gelistet sein.

Nähere Informationen finden Mitgliedsbetriebe unter www.nbank.de - Unternehmen – Wirtschaft.


Neuer bürokratischer Aufwand durch "ELENA"

Ab 2010 sollen die 3,2 Millionen Arbeitgeber in Deutschland die Daten über Beschäftigungsdauer und Einkommen der 34 Millionen Mitarbeiter als "elektronische Entgeltbescheinigung" (ELENA) an einen zentralen Datenspeicher senden. Dieser soll im Rechenzentrum der Deutschen Rentenversicherung in Würzburg betrieben werden und von staatlichen Stellen sowie ab 2011 von der Bundesagentur für Arbeit eingesehen werden.


E-CHECK - für alle, die sicher sein wollen

Wer als Vermieter auf die vorsorgliche Prüfung elektrischer Anlagen verzichtet, riskiert das Wohl seiner Mieter.

Wenn der Föhn Funken sprüht und die Sicherung durchknallt, kann es schon zu spät sein. Schwere Verletzungen oder gar Tod - Unfälle durch elektrischen Stromschlag sind unvorhersehbar und können dramatische Folgen haben. Wer erst handelt, wenn etwas passiert ist, gefährdet das Wohl anderer.

Zu Irritationen hat deshalb das Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 15.10.2008 zu regelmäßigen Generalinspektionen der Elektroleitungen und -geräte in Mietwohnungen geführt. Darin hat der BGH festgestellt: Der Vermieter ist gesetzlich nicht verpflichtet, im Rahmen seiner Verkehrssicherungspflicht die Elektroinstallation und -geräte regelmäßig einer Generalinspektion zu unterziehen.


Pfändungsschutz der Altersvorsorge Selbstständiger

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in einem Beschluss den Pfändungsschutz für die Altersvorsorge eines Selbstständigen verneint. Vor dem Hintergrund, dass im März 2007 ein umfassender Pfändungsschutz der Altersvorsorge Selbstständiger in Kraft getreten ist, hat dieser Beschluss für Irritationen gesorgt.


Ankündigung und Information zur EU-Arbeitskostenerhebung 2008

Anfang 2009 werden das Statistische Amt der Europäischen Union (EUROSTAT) sowie die statistischen Ämter der EU-Mitgliedsstaaten eine Erhebung zu den Arbeitskosten in der Europäischen Union im Jahr 2008 durchführen.


Bauabzugsteuer ist womöglich rechtswidrig

Wer Bauleistungen in Auftrag gibt, muss 15 % des Rechnungsbetrags ans Finanzamt abführen, wenn der Bauunternehmer keine Freistellungsbescheinigung vorlegt (§§ 48 ff. EStG). Möglicherweise wird diese Regelung gekippt, weil sie nach Ansicht des FG Berlin-Brandenburg gegen europäisches Recht verstößt.
Ein Auftraggeber hatte vergessen, die Bauabzugsteuer einzubehalten. Das Finanzamt erließ darauf einen Haftungsbescheid, doch der Auftraggeber erreichte eine Aussetzung der Vollziehung.
Die Finanzrichter sahen in der Bauabzugsteuer eine Beschränkung des freien Dienstleistungsverkehrs. Die EG-Beitreibungsrichtlinie stelle ausreichend sicher, dass auch ausländische Bauunternehmen ihre Steuern zahlen.
Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig, Revision beim BFH ist zugelassen. Vorläufig sollte man sich also weiterhin eine Freistellungsbescheinigung vorlegen lassen oder die Bauabzugsteuer abführen.
(FG Berlin-Brandenburg, 08.07.2008, Az. 13 V 9389/07)


Ja zum Grünen Pfeil

Mit der Aktion "Ja zum Grünen Pfeil" soll das Ampelschild mit dem grünen Pfeil auf schwarzem Grund weiter verbreitet werden. Dieses Schild erlaubt nach dem Anhalten das Abbiegen nach rechts auch bei rot geschalteter Ampel und fördert den Verkehrsfluss und die Energieeffizienz.

www.gruener-pfeil.de ist ein Internetauftritt des Kfz-Gewerbes, mit dem Autofahrer online neue grüne Pfeilkreuzungen vorschlagen können. Der Betreiber der Internetseite wird dann die Vorschläge an die Kommunen weiterleiten.

Eine sinnvolle Aktivität, um den Verkehrsfluss zu verbessern, schneller zur Baustelle zu kommen und Personalkosten effizienter einzusetzen - Sie als Unternehmer können helfen, die Kommunen stärker zum Einsatz der Neuregelungen nach Änderung der StVZO zu bewegen.


Schwarzarbeitsstatistik 2007

Das niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr hat die Schwarzarbeitsstatistik 2007 vorgelegt. Danach wurden im Bezirk der Regierungsvertretung Braunschweig 576 Verfahren neu eingeleitet, von denen 362 Verfahren eingestellt wurden. In 2007 wurden 220 Bußgeldbescheide erlassen und 458.166,54 € Bußgelder festgesetzt; von diesem Betrag sind 335.891,31 € den Kommunen zugeflossen.