21.09.2009

Niedersachsen bald ohne ikk?

Die Hannoversche Allgemeine Zeitung berichtete am 19. September 2009, dass ikk und AOK in Niedersachsen über eine Fusion verhandeln. Nach Informationen der Zeitung ist diese Fusion durch den Verwaltungsratsvorsitzenden und ersten Bevollmächtigten der IG Metall in Lüneburg angestoßen worden. Nach Berichten von NDR 1 sollen indes sowohl die AOK als auch die Signal-Iduna ikk Fusionspartner sein.

Die Vertreter der handwerklichen Arbeitgeber in den Gremien der ikk berichten über eventuell entstehende finanzielle Engpässe, die nach der von der Regierung beschlossenen Erhöhung der Vergütungen an Krankenkassen, Pharmaindustrie und Ärzteschaft nach Einführung des einheitlichen Beitrages zum Gesundheitsfond entstehen könnten. Die Berichte der Presse über bereits stattfindende Fusionsverhandlungen werden nicht bestätigt. Ziel der handwerklichen Arbeitgeber sei es, die Innungskrankenkasse als handwerkliche Krankenkasse zu erhalten. Es gehe in Niedersachsen um den Service der ikk vor Ort, der in 32 Geschäftsstellen von 423 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der ikk für die Versicherten angeboten werde.