Zweiradmechaniker-Innung Süd-Niedersachsen
FAHRRÄDER LIEGEN VOLL IM TREND
Ob Hightech-Sportgerät oder Kostengünstige Alternative zum Auto, für jeden
Zweck gibt es den passenden Drahtesel. Zweiradmechaniker für Fahrradtechnik
sorgen dafür, dass bei ihm immer alles schön rund läuft.
Sommerzeit ist Fahrradzeit.
Für Zweiradmechaniker bedeutet das jede Menge Arbeit. Denn bevor die heiß
geliebten Drahtesel nach ausgiebigem Winterschlaf wieder auf den Straßen
unterwegs sind, führt der erste Weg immer öfter in die nächste
Fachwerkstatt. Inspektionen sind bei muskelbetriebenen Zweirädern
mittlerweile genauso üblich wie bei ihren motorisierten Artgenossen. Das
sorgt für volle Auftragsbücher bei den Mechanikern. Aber auch sonst haben
die Zweiradspezialisten einiges zu tun.
Handarbeit gefragt
Probleme beheben und Probleme verhindern - das ist es, worauf es bei der
Fahrradinspektion ankommt. Nur wenn das Zweirad einwandfrei funktioniert,
ist der Fahrer damit auch sicher unterwegs. Deshalb überprüfen die Experten
alle Verschleißteile ganz genau.
Reifen, Bremsen und Lichtanlage stehen ganz oben auf der Checkliste. Auch
Kette, Zahnkränze und Laufräder müssen vor den kritischen Augen der
Mechaniker bestehen. Jede Schraube wird einzeln nachgezogen. Kaputte Teile
werden repariert oder komplett durch neue ersetzt. Hier ist vor allem gute,
alte Handarbeit angesagt.
Elektronische Hilfsmittel kommen dabei so gut wie nie zu Einsatz. Schläge
auf der Felge werden nach wie vor mit dem Nippelspanner behoben, mit dem die
jeweiligen Speichen so lange nachgezogen werden, bis das Rad wieder rund
läuft. Elektrische Mikrometeruhren, die die Acht millimetergenau anzeigen,
werden nur im Profibereich eingesetzt.
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